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Gerry X auf Leipziger Buchmesse

2007-03-21
Gerry X  auf Leipziger Buchmesse
GerryX - einer der letzten noch lebenden Poètes Maudits

Als Poète Maudit gilt ein Schriftsteller, der außerhalb der Gesellschaft steht. Er ist der von Gott geschlagene, verfluchte und geliebte Dichter. Große Namen dieser Literaturform aus dem 20ten Jahrhundert sind u. A. Jean Genet, Dylan Thomas, Jim Morrison und Klaus Kinski.

GerryX, 1959 in Köln geboren, tingelte in den 80ern durch literarische Clubs und Kneipen. Er bereiste in seiner dunklen und unergründlichen Art Deutschland und Frankreich und gab unzählige Lesungen.
Heute ist GerryX ein Nomade der Metropolen auf der Flucht vor der eingefleischten Angst.
Mit den Gedichten, die in der Stille der letzten Jahre entstanden sind, bricht GerryX sein jahrelanges, selbstauferlegtes Schweigen. Noch immer lebt er die Autopoesie der Sehnsucht nach dem immer undefinierbaren Anderen …

In seinem neuen Buch „Nachtschweißgesänge“ werden in lyrisch expressiver Sprache bis zum Exzess die Abgründe der menschlichen Existenz ausgeleuchtet. Tod! Wahn! Schicksal! AMOR FATI!
Die Texte stellen ebenso den Versuch dar, dionysische Lebensbejahung zu erreichen.
Für GerryX jedoch kann das Nichts des Daseins nur durch die Liebe überbrückt werden; am Ende steht dennoch wieder das Nichts. Sein Verlangen ist es, dem Nichts einprägsame & schillernde Farben zu verleihen, eine andere Freiheit zu leben, entgegen der von der bürgerlichen Welt verbürgten.
„Nur das Scheitern ist in dieser Welt der ‚Unmoral der Moral’ wahrhaftig, nur die Bruchlinien des Lebens sind schön“ (GerryX).

Mit seinem neuen Programm „Eine Saison in der Hölle“ wird er demnächst deutschlandweit unterwegs sein. Die Premiere der Lesetour ist ein 2-Stunden-Soloauftritt im Rahmen der Leipziger Buchmesse am 22.03.2007 ab 20.00 Uhr im Beyerhaus in Leipzig (Nr. 75 auf dem Lageplan www.leipzig-liest.de). Der Eintritt ist frei.

Wellen der Leidenschaft schwappen durch seine Vokabeln, auf- und absteigende Tremoli schwingen wie züchtigende Stockschläge durch die schweißdampfende Atmosphäre, Stakkato Gesänge aus dem quantenschaumigen Bauchnabel kosmischen Wahns erfüllen den Raum, wenn GerryX sich auf der Bühne präsentiert. Die lyrischen Provokationen werden durch eine exzessive Performance bei seinen Lesungen noch gesteigert. „In diesem kosmischen Irrenhaus ist Einsamkeit die letzte Zuflucht und ich bin nie einsamer als auf der Bühne“, so GerryX.

Weitere Infos unter www.GerryX.com.

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